Die ersten Jahre

Am 10. Januar 1925 werden auf einer Generalversammlung mit Neuwahlen der erste und zweite Vorsitzende sowie der Kassier und die Dirigenten in ihren Ämtern bestätigt. Als Schriftführer werden Gottfried Rachor und Ludwig Brunträger gewählt. Als Beisitzer fungieren Leo Jung, Richard Freund und Theodor Wüstenhöfer.

Im Jahr 1925 werden eine Wanderung nach Hausen sowie ein Ausflug nach Heidelberg unternommen. Am 19. Juli 1925 findet das erste Konzert im Saal des Gasthauses zum Engel, am 29. November 1925 ein Theater- Abend im Saal der Traube statt. Der Verein wächst auf 91 Mitglieder.

Im Jahr 1926 hat der Verein 25 aktive Musiker. Am Ostermontag findet das erste Osterstandkonzert am Römer statt. Diese Tradition wird bis heute beibehalten. Im Mai findet ein Drei-Tages-Ausflug nach Rothenburg ob der Tauber statt, im November wird ein Konzert im Gasthaus zum Engel veranstaltet. Nachdem sich der Dirigent Hans Jung nur noch dem Gesang widmet, wird der Taktstock der Blaskapelle an den Schmiedemeister Leo Jung übergeben.

Im folgenden Jahr (1927) besucht der Verein am Ostersonntag Hettigenbeuern. Nach dem Standkonzert am Ostermontag wird nach Dornau in das Gasthaus Hohm (der Wirt war Mitglied im Musikverein) gewandert. Franz Miltenberger wird erstes Ehrenmitglied des Vereins.

Bei der Generalversammlung am 28. Januar 1928 gibt Rudolf Dörschel den Vorsitz des Musikvereins an Leo Jung ab und wird 2. Vorsitzender. Als Schriftführer fungieren Ludwig Brunträger und Richard Brand. Dem Vorstand gehören außerdem Karl Trageser (Kassier), Leopold Ostheimer (Vereinsdiener) sowie Willi Brunträger und Hans Jung an. Dirigenten sind Peter Rittger sen. und Gabriel Mann. Diese Vorstandschaft bleibt unverändert bis 1932 im Amt. Das Probelokal wird vom Cafe Jung in das Gasthaus zum Engel verlegt. Neben dem Osterstandkonzert veranstaltet der Musikverein am 24. Juni 1928 am Jagdhaus auf dem Plattenberg ein Waldfest. 1929 wird das Waldfest im Buschgraben gefeiert.

Ab 1930 führt der Verein den Namen „Musikverein Frohsinn Kleinwallstadt“ Neben der Blaskapelle gibt es in dieser Zeit noch eine Wandermusik die im Cafe Jung probt und von Rudolf Dörschel geleitet wird. Am 2. Februar 1930 findet ein Maskenball statt. Am Ostersonntag spielt die Blaskapelle gemeinsam mit der Kapelle Scheer aus Großwallstadt ein Standkonzert in Großwallstadt. Nach dem Standkonzert am Ostermontag am Römer wird traditionell nach Dornau gewandert. Im November 1930 unterstützt der Musikverein mit einem Wohltätigkeitskonzert unter der Leitung von Gabriel Mann den Bau der Waldkapelle. Höhepunkt des Konzerts ist ein Xylophon-Solo (Zirkus Renz) gespielt von Hans Jung.

Neben den Osterstandkonzerten in Groß- und Kleinwallstadt (die traditionelle Wanderung wird in diesem Jahr wegen ungünstiger Witterung um eine Woche verlegt) findet am 6. Dezember 1931 ein Konzert im Gasthaus zum Engel statt.

1932 löst Heinrich Scheer Rudolf Dörschel als zweiten Vorsitzenden ab. Leo Jung führt weiterhin den Verein. Neben den musikalischen Terminen kommt das Vergnügen bei einem Kappenabend sowie einem Ausflug in den Spessart nicht zu kurz.

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